Röntgen

Röntgen

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Pferdeklinik Sottrum West
Dr. M. Paar
(Fachtierarzt für Pferde)

Direkt zu folgenden Unterpunkten:

>>> Direktes, digitales Röntgen ...
>>> Diagnostische Möglichkeiten
>>> Befundung
>>> PACS, Dicom-Standard, Patienten-CD und E-Mail
>>> Wissen und Spezialprojektionen

Das von uns in der Klinik eingesetzte direkte, digitale Detektorsystem stellt eines der hochauflösendensten Röntgensysteme dar, die derzeit beim Pferd Anwendung finden (6.493.000 Pixel). Durch die Verwendung von Stativen für die Detektorplatte und die Röntgenröhre und einen Hochleistungsröntgengenerator (kurze Belichtungszeiten!) kann die Bewegungsunschärfe stark eingeschränkt und eine hohe diagnostische Sicherheit erreicht werden.


Neben den Standardaufnahmen im unteren Gliedmaßenabschnitt ist somit auch die röntgenologische Untersuchung von Ellbogengelenk, Schulter, Knie und Hüftgelenk, Halswirbelsäule, Rücken sowie von Kopf und Zähnen in sehr guter Qualität und unter Berücksichtigung der Anforderungen des Strahlenschutzes für die exponierten Personen möglich.
In der Inneren Medizin findet das Röntgen seinen Einsatz bei der Untersuchung des Kehlkopf und der Lunge, des Schlundes (Schluckstudien mit Kontrastmittel) und in der Kolikdiagnostik beim Fohlen und kleinen Pony.
In Verbindung mit einem zusätzlichen mobilen Hochfrequenz-Röntgengenerator steht das direkte digitale Röntgen auch dem Chirurgen intraoperativ zur Verfügung.

Beim direkten, digitalen Röntgen wird das "Röntgenbild" in Bruchteilen von Sekunden von der Röntgenplatte (Festplattendetektor) an die Workstation gesendet und auf dem Monitor sichtbar. Dort erfolgt eine erste Beurteilung der Aufnahmequalität (Projektion, Schärfe, Belichtung...) und die Nachbearbeitung (Bildoptimierung). Danach erst wird das Röntgenbild an das Bildarchivierungsprogramm weitergeleitet. Die endgültige Befundung der Röntgenbilder wird von den behandelnden Tierärzten an ihren Arbeitsplätzen in Ruhe und unter geeigneten Lichtverhältnissen vorgenommen. Analog den Anforderungen in der Humanmedizin steht ein spezieller Graustufen-Monitor in der Klinik zur Verfügung.

Die Archivierung der Röntgenbilder erfolgt mittels eines auf die Bedürfnisse der Veterinärmedizin zugeschnittenem PACS (Picture Archiving and Communication System). Die Röntgenbidler sind somit jederzeit in dem Patientenverwaltungsprogramm aufrufbar. Außerdem stehen in dem PACS eine Fülle von Bildbearbeitungsmöglichkeiten (Vergrößerung, Längen- und Winkelmessung ...) zur Verfügung, die die Beurteilung und Auswertung der Röntgenbilder deutlich erleichtern. Die Abspeicherung der Bilder erfolgt im Dicom-Standard (Digital Imaging and Communications in Medicine). Hierbei handelt es sich um einen internationalen Standard zum Austausch von Informationen in der Medizin.
Die Röntgenbilder können zusätzlich für den Besitzer im Dicom-Format auf eine Patienten-CD gebrannt werden oder per E-Mail zum Beispiel dem Haustierarzt zur Verfügung gestellt werden.

Aber neben der apparativen Ausstattung machen nicht zuletzt die Exaktheit bei der Röntgenbilderstellung, die Genauigkeit bei der Befunderhebung und die Fähigkeit und das Wissen zur Beurteilung von Röntgenbildern den Wert einer röntgenologischen Untersuchung aus. Auch durch die konsequente Ausnutzung von Spezialprojektionen wird der Nutzen der röntgenologischen Untersuchung deutlich erhöht. So können häufig die Kosten für die aufwendigeren bildgebenden Verfahren gespart werden.

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